In Berlin Mitte arbeiten Hunderte Innenarchitekten. Manche sind hervorragend, manche sind ihr Honorar nicht wert, und die meisten Bauherren merken den Unterschied erst, wenn das Projekt schon läuft. Mit ein paar konkreten Fragen finden Sie vorher heraus, ob ein Studio fachlich passt und ob Sie gut miteinander arbeiten können.

Diese sieben Fragen sollten Sie vor jeder Beauftragung stellen. Wir beantworten sie hier auch für uns selbst, als Innenarchitekt in Berlin, damit Sie sehen, wie eine klare Antwort aussieht.

Frage 1: Welche Leistungsphasen sind im Angebot enthalten?

Die HOAI definiert neun Leistungsphasen, von der Grundlagenermittlung (Phase 1) bis zur Objektbetreuung (Phase 9). Viele Innenarchitekten bieten nur die Entwurfsphasen 1 bis 5 an. Was danach kommt, also Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung, müssen Sie dann selbst organisieren oder zusätzlich beauftragen. Bei uns ist es Teil der Innenarchitektur mit Bauleitung.

Fragen Sie konkret: Welche Phasen sind enthalten? Wer übernimmt die Bauleitung? Wer koordiniert die Gewerke? Wer ist während der Ausführung Ihr Ansprechpartner?

Frage 2: Wie wird das Honorar berechnet?

Seit dem EuGH-Urteil 2021 ist die HOAI keine verbindliche Preisordnung mehr. Sie dient nur noch zur Orientierung. Innenarchitekten arbeiten heute meist mit einem von drei Modellen: Berechnung nach HOAI (10 bis 20 Prozent der Bausumme), Pauschalvertrag oder Stundensatz (80 bis 180 € pro Stunde, je nach Erfahrung).

Eine gute Antwort ist klar und kommt idealerweise als schriftliche Honorarschätzung mit Spanne. Vorsicht bei Sätzen wie „das hängt von vielen Faktoren ab“, wenn keine Zahl folgt.

Frage 3: Können Sie mir vergleichbare Referenzprojekte zeigen?

Ein Portfolio hat jeder Innenarchitekt. Wichtiger ist, ob das Studio schon ein Projekt umgesetzt hat, das Ihrem in Größe, Stil und Rahmenbedingungen ähnelt. Eine Altbausanierung mit Denkmalschutz verlangt andere Erfahrung als ein moderner Neubau.

Bitten Sie um zwei oder drei vergleichbare Referenzen mit Ansprechpartnern bei den Bauherren. Wer keine nennen kann oder will, sollte erklären, warum.

Frage 4: Wie gehen Sie mit Genehmigungen und Behörden um?

Bei Berliner Altbauten spielen Genehmigungen eine große Rolle: Denkmalschutz, Milieuschutz, Brandschutz, Statik. Viele Innenarchitekten arbeiten dafür mit externen Fachplanern und Architekten zusammen. Das ist in Ordnung, Sie sollten nur wissen, wer was macht.

Klären Sie: Wer reicht die Anträge ein? Wer korrespondiert mit dem Bezirksamt? Wer haftet, wenn die Genehmigung sich verzögert oder anders ausfällt als erwartet?

Frage 5: Wie laufen die Entscheidungen während des Projekts?

Ein Bauprojekt besteht aus hundert kleinen Entscheidungen. Wer trifft sie, wenn Sie nicht erreichbar sind? Werden Sie für jede verschobene Steckdose angerufen, auch wenn Sie gerade auf Mallorca sind? Oder hat der Innenarchitekt Spielraum, manches selbst zu entscheiden?

Gute Innenarchitekten legen das vorher schriftlich fest: was Sie gemeinsam vorab entscheiden, was das Studio während der Ausführung im Rahmen des Entwurfs selbst entscheiden darf und bei welchen Themen es Sie fragt.

Lassen Sie sich vor der Unterschrift schriftlich geben, wie Entscheidungen und Mehrkosten geregelt sind.

Frage 6: Wie wird mit Mehrkosten umgegangen?

Nichts ärgert Bauherren mehr als Mehrkosten, die niemand angekündigt hat. Lassen Sie sich erklären, wann zusätzliche Kosten entstehen können, ab welchem Betrag Sie gefragt werden und wie Nachträge dokumentiert werden.

Ein seriöses Studio hat dafür einen klaren Ablauf: schriftliche Nachtragsanzeige, Freigabe durch den Bauherrn vor der Ausführung, Dokumentation in der Schlussabrechnung. Bleibt ein Studio bei diesem Punkt vage, ist das ein Warnsignal.

Frage 7: Was passiert nach der Übergabe?

Auch nach dem Einzug gibt es noch zu tun: Mängel, Garantie, kleine Anpassungen, Nachbestellungen von Material. Klären Sie: Wer ist im Jahr nach der Übergabe Ihr Ansprechpartner? Gibt es eine vereinbarte Nachbegehung? Wie werden Garantieansprüche gegenüber den Handwerkern durchgesetzt?

Wie CARLO Design diese sieben Fragen beantwortet

Im ersten Gespräch bekommen Sie von uns eine schriftliche Übersicht zu allen sieben Punkten. Unser Studio in Berlin Mitte arbeitet mit klar definierten Phasen, einem festen Ansprechpartner pro Projekt und einem transparenten Honorarmodell. Statik, Brandschutz und Bauleitung koordinieren wir selbst, und nach der Übergabe sind wir weiter für Sie erreichbar.

Wenn Sie überlegen, einen Innenarchitekten in Berlin Mitte zu beauftragen, laden wir Sie zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein. Stellen Sie uns dort diese sieben Fragen. Wenn die Antworten Sie überzeugen, sprechen wir über Ihr Projekt.

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